Alle sagen mir, Kind, daß du mich betriegest,
O betriege mich nur immer und immer so fort.

CXLVI.

Welche Hoffnung ich habe? Nur eine die heut mich beschäftigt,
Morgen mein Liebchen zu sehn das ich acht Tage nicht sah.

CXLVII.

Alles was ihr wollt, ich bin euch wie immer gewärtig
Freunde, doch leider allein schlafen, ich halt es nicht aus.

CXLVIII.

Nackend willst du nicht neben mir liegen, du süße Geliebte,
Schamhaft hältst du dich noch mir im Gewande verhüllt.
Sag mir: begehr ich dein Kleid? begehr ich den lieblichen Körper?
Nun, die Schaam ist ein Kleid! zwischen Verliebten hinweg!

CXLIX.

Lange sucht ich ein Weib mir, ich suchte, da fand ich nur Dirnen,
Endlich erhascht ich dich mir Dirnchen, da fand ich ein Weib.

CL.