Gesang, Fröhlichkeit, unbändiges, unsterbliches Gelächter, Wein und goldenes Bechertönen, und Liebe, Liebe, Liebe! …


Der Länge nach lieg ich auf dem Rücken und lächele mit halbgeschlossenen Augen in das tiefe, blendende Blau hinein.

Nah und fern hör ich eine Musik.

Durch das Gesumme der Bienen und Hummeln, durch das Wispern der Gräser und Binsen, durch das heimliche, verlorene Plätschern blinkenden Gekräusels, aus den tausend Stimmen der Vögel, zwischen den rauschenden Büschen.

Sie lebt in dem Gebrüll der Kühe, in den zierlichen Schwunglinien glänzender Pferdeleiber, wie sie grasen; in dem Muskelspiel ihrer prächtigen Formen, wie sie dort gemächlich schreiten, oder schnell, mit mutwilligen Sprüngen hineilen durch das hohe, blumenüberragte Gras. Sie flirrt und flimmert und wellt in zierlichen Schwingungen durch die blauen Lüfte, wogt und schwirrt und schwingt wie feine Metallsaiten in dem Spiel der Insekten.

In unendlichen Farben, Formen, Tönen ein einziges Lied, ein einziger, einender, mächtiger Rhythmus, ein gewaltiger Einklang.

Jauchzt, jubelt, flötet, klagt, braust.

Kommt aus lichtdämmernden, gleißenden Weiten, wird offenbar, süß, schaurig, freundlich in den Nähen, verklingt in den Fernen.

Und ich: hingenommen in ihn, sein Widerklang, ganz, ganz sein Widerklang für eine Minute der Verlorenheit.