Sonne! Sonne! Sonne!

Meine Blicke haften in dem weiten Blau, mit Sehnsucht, mit Sehnsucht …

Und nun – nun bin ich ein goldlichtes Wesen. Breites Silbergefieder sprießt aus meinen schimmernden Schultern, und heißes, goldenes Sonnenblut braust durch meine Adern, und ich rausche empor, empor, empor …


Eine Musik fern und nah.

Und nun in mir ein Wort, geboren aus Licht und Getön; es bebt mir im Ohr wie ein tiefer, voller Glockenton, irgendwoher. Aus einer Nähe, aus einer mystischen Nähe.

Ich kann sie nicht sehen vor lauter Licht. Nur meine Sehnsucht, meine Sehnsucht ist ihrer teilhaftig.

Ein Wort …

In mir ist ein Auge, und das sieht durch dieses Wort eine Welt.

Sie schwebt her zu mir mit webenden, gleitenden, leuchtenden Formen, naht und vollendet sich, mehr und mehr und immer mehr.