Mein Kopf liegt an deiner Brust.
Und du, goldig, licht, jung, beugst dich über mich.
Mit deiner linden Hand träufelst du mir Heliotrop auf die Stirn. Ich atme den süßen Duft und deinen Atem, der süßer ist als er.
Mein Gesicht fühlt deinen Herzschlag, deinen ruhigen, ruhigen Herzschlag.
Und Auge in Auge, tiefer immer, versinkender.
Leise, leise hernieder zu mir, und leise, leise ich hinauf zu dir. Du lächelst, biegst den Kopf hintüber, und deine Hände drücken sich schwach gegen meine Brust mit schelmischem Drängen.
Und nun: Lippe an Lippe. Lange … Zwischen halbgeschlossenen Lidern dunkelt dein Blick. Und nichts ist als sein Glanz und eine süße Wärme von dir zu mir.
Frieden. Und aus ihm Kraft, Gedanken, Entschlüsse, lichter, immer lichter, kühner und kühner, und Erkenntnisse …
Ein Jubel ist in mir, ein ungeduldiger Jubel, der hinauf will, hinauf, bis in den siebenten Himmel hinauf! …