Hell, hell wird es in mir von dem lieben Getön eines erwachten Vogelliedes.

Durch die grünen Gründe flötet es herauf und jubelt in der Gewißheit des nahenden Tages.

Ich schlafe, schlafe nun mit weitoffenen Augen, und schlafend seh ich mit weitoffenen, lachenden Augen die große Einheit, die alles ist, die wir sind, du und ich …

Hinauf seh ich in die Höhe, hinein in die Breite, hinab in die Tiefe und sehe in mich hinein, wo das dreifach gedehnte einig ist, jetzt einig in einer friedevollen Einheit.

Und aus Schatten und Lichtahnungen werden Gedanken in mir und Lieder, laute, fröhliche, ausgelassene, stille, friedevolle Schlummerlieder.

Die sind nun meine Arme, meine weiten, riesenstarken Arme.

Mit denen will ich dich jetzt umfassen, und will dich an mein nun übermütiges, sonnenhelles Herz pressen. Mit denen heb ich dich hinaus über den tausendgestaltigen Zwiespalt unsrer Unrast, trotzig hinaus, hoch, hoch hinauf in einen goldigen, stillen Frieden, dich …


Hier sitzen wir, du und ich, in Liebe eins, und spielen, und geben dem Getümmel der Welten einen Sinn, der uns genehm ist und der untrüglichste, fröhlichste, ausgelassenste Wahrheit ist.