Aller Welten und allen Lebens Sinn ist er, dieser kleine dumme Sinn, den unsre spielende Liebeskraft ihm gibt, und mutig drängt er sich gegen das große, schaurige Rätsel, und so muß es uns Frieden lassen, dir und mir …
So aber lacht unser Übermut und fabuliert:
Mit sehnenden und immer sehnenderen Bahnen kreisen die Welten, jede um einen Ursprung uranfänglicher Seligkeit, und alle um einen, im ewigen Spiel ewigen Suchens, Findens und Verlierens.
Der blasse Mond, das stille, verlöschende Lichtwölkchen dort über den westlichen Wäldern, kreist um die mütterliche Erde in der Sehnsucht seiner Elemente nach aufflammender Vereinigung, und sie ist ihm unverweigerlich verbürgt nach unverbrüchlichen, mystischen Gesetzen.
Und die Erde um das liebe, gleißende Rund dort oben in der Sehnsucht ihrer Elemente nach aufflammender Vereinigung, und sie ist ihr verbürgt, unweigerlich, nach den gleichen mystischen Gesetzen.
Der sehnende Zwang der Elemente aber dichtet sich in unergründlichen Mischungen, gestaltet sich und wird lebendig und seines seligunseligen Geschickes sich bewußt in den unzähligen Generationen ungezählter Lebewesen.
In Milliarden von Kristallen formt sich ihre Sehnsucht und Seligkeit, in Kampf und Widerspiel, verfeinert sich aus dem Nichtorganischen zur ersten dumpfen Lebensregung des Urschleims, wird Pflanze und Tier, wie die Zeitalter sich vollenden und das selige Ziel sich nähert.
Und das Tier wurde im Kreislauf der Entfaltungen erlöst zur Klarheit über sich selbst hinaus im Menschen. Und wie die Jahrtausende sich runden, werden die Elemente im Menschen durch unzählige Zeugungen hindurch zu herrlichen Erlösern, mischten und dichteten sie sich zu Konfuzius und Zarathustra, zu Buddha und Christus, und alle, alle verkünden den einen Trost vom lachenden Ende, das unsterblicher Anfang ist.
Und enger und sehnender treiben und ziehen sich die Weltenbahnen gegen ihren Ursprung hin.