Neue Unruhe neuen Werdens und Erkennens.

Feiner mischen sich die Elemente, und der letzten, hastenden Unrast des Erstarrenden entblühen neue, wissendere Geschlechter.

Sinn und Trost letzter, wilden Leiden, gieriger Genußwut, dumpfer, gellender Verzweiflung tod- und friedereifer Geschlechter und Erkenntnisse ist ein neuer Held und Heiland.

Und der wird schön sein und fein wie ein hellenischer Gott, mit weiten Sonnenaugen. Sein mächtiges Gehirn wird alle Weisheit Buddhas umspannen. Klug ist er und beweglich, ohne Falsch, gut, mild, edel, sich selbst eine Lust, ganz freudige, selbstsichre Kraft. Alle Weisheit wird in ihm zur heitren, spielenden Torheit eines Kindes geworden sein. Und er wird der Kaiser sein, der Kaiser einer goldigen, verjüngten Zeit …

Verstehst du mich? Dies große Lied und diese große Geschichte?

Unser kleines Lied und unsre kleine Geschichte ist das. Die lachende, lustige Geschichte von zwei Leuten, die sich lieb haben, von dir und mir. Und wir singen sie uns jetzt zu unsrem Spaß so, und wenn wir wollen, werden wir sie morgen mit einem andern Text singen …


Ich denke, ich liege nun an deiner Brust und schlummre und bin einen süßen Tod gestorben.

Mein Blut ist nun das morgenfreudige Tosen deiner Wälder. Weitgedehnte, hohe, blaue Berge in hundertfacher, freundlich wellender Bildung, tiefe, breite, grüne Täler, blitzende Flüsse und trommelnde, donnernde Wildwasser: das alles bin ich in dir.