Hier sind ein paar Dinger, die nach allerlei Rezepten riechen. Jetzt spür ich erst, wie? –
Wie sie einen in die Irre führen können, diese stumpfnüstrigen Stichwortfabrikanten, die ihre blöde Freude und Befriedigung ihrer Eitelkeit finden, wenn sie jeden Sprößling, wie in einem botanischen Garten, gleich mit einem Täfelchen verschimpfieren!…
Sehr lehrreich, ja! – Mit einem dumpfen Wust von Namen und Redensarten im Schädel geht man davon.
[pg 78] Aber wer hat so recht seine warme Herzensfreude gehabt, wie ein jeder Schoß aus der nährenden Erde hervorgekeimt ist, wie er sich zweigte, seine Rinde sich bräunte, wie er in der Sonnenwärme, genährt von Luft, Licht, Wärme und Frühjahrsregen, saftige Knospen schwellen ließ, Blättchen und Blätter entfaltete und in rosiger Blüte stand? Wen kümmerts?
Wenn sie sich nur zu Haufen scharen und ein rechtes Geschrei erheben können, hinüber und herüber.
Und wenn nur nicht Hunderte dabei in die Brüche kämen, weil sie einer Redensart zulieb sich selbst und die liebe Natur verhunzen.
Beiseite gehen und lachen! In der Einsamkeit sich selbst finden und stark werden!…
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Früher gab es eine Zeit, wo der Dichter der Seher war, Prophet, Priester.
So nannten ihn die naiven Menschen eines naiven Zeitalters, und religiöse Weihe wohnte ihm bei.