Nichts also kann selbstverständlicher sein, als die Einheit der Kraft. Einheit aber schließt in weiterer Folge auch Erhaltung bezw. absoluten Bestand ein. Was dann wieder ganz selbstverständlich auch die Einheit und Erhaltung der Substanz einschließt.

Also gegen die beiden Tatsachen der Entwicklung und der Erhaltung und Einheit der Kraft ist schlechterdings nicht anzukommen! Es handelt sich hier um einen unantastbar positiven und exakten Tatsachenbestand!


Dennoch ist es der exakten Wissenschaft z. B. bis daher noch nicht gelungen, eine wirklich exakte, zentrumfeste Bewegungs- und Kraftlehre zu entwickeln!

Warum aber nicht? Weil eine wissenschaftliche Disziplin heute nicht imstande ist, aus gewissen großen endgültigen Errungenschaften der anderen für sich wirklich wesentliche und fruchtbare Folgerungen zu ziehen; so heillos haben sich die einzelnen Disziplinen in ihr Spezialistentum eingekapselt!

Denn wenn es der Bewegungs- und Kraftlehre etwa nicht gelingen könnte, auf eigenem Gebiet und mit eigener Methode sich zu einer zentral einheitlichen Polaritätslehre zu entwickeln, so hätte sich ihr doch unbedingt von der Chemie aus dazu all und jede Möglichkeit dargeboten!

Der Chemie selbst mag es ja weiter nicht zu verdenken sein, wenn sie von dem von ihr festgestellten Urelement aus die Folgerung auf eine zentral einheitliche Polarität nicht gezogen hat, obgleich das vielleicht noch nicht ganz außer dem Bereich ihrer Disziplin läge: aber ist nicht zu beklagen, daß die Kraft- und Bewegungslehre aus der Tatsache des Urelementes keinen Vorteil zu ziehen wußte? Und doch ergibt sich vom Urelement aus mit unausweichlicher Notwendigkeit die Tatsache einer zentral einheitlichen Polarität!


Dieser Zusammenhang und sein logischer Duktus bietet sich zudem wahrhaftig einfach genug dar.

Zuvor wäre allerdings eine Frage zu lösen: nämlich die nach Lokalisation und Verteilung des Urelementes.