Aber jetzt bemerke ich einen leisen Lichtreflex, eine matte Helle. Sie markiert oben die letzten Sprossen einer Leiter, die durch eine viereckige dämmernde Öffnung in einen Oberraum führt.

Mit einigem Mißtrauen, mich so leicht wie möglich machend, klimm’ ich in die Höhe.


Ein saalartiger Raum, von zwei schmalen Luken erhellt. — Seine Decke ist eingestürzt. Ein paar Fetzen hängen noch an dem Gemäuer herab und von ein paar dicken Balken, die sich schwarz nebeneinander hinqueren. — Ich habe einen Blick in eine schier endlose Höhe. Kreuz und quer schießen die Lichtstrahlen durch die Luken herein und geben eine mäßige Helle. Hellere Lichter liegen hier und da auf dem Gemäuer, blinken auf riesigen Spinnweben, auf dem vorragenden Stroh eines Genistes. Unausgesetzt, ohrenzerreißend schallt ein Geschrill, Gekrächz, Pfeifen, und das Rauschen und Klatschen der Fittige aus dem Getümmel der Vögel da oben hernieder. Manche fahren bis tief in den halbdunklen Raum herab.

Um mich herum stockt ein dumpfes Dämmern.

Nur die gekreuzten Lichtstrahlen der beiden Luken...


Die dumpfe stickige Luft... Wenn der Wind nicht ein bißchen hereinpfiffe...