nicht als Tochter der Begebenheiten, sondern als Weh, urtief aufkeimend, gegenstandslos und ohne Maß.

Ich sehe den klagenden Obolos zwischen verwesten Lippen wehmütig schaukeln:

Oh, wie lächle ich über den Schmerz von außenher, den Schmerz der Liebe, des Hasses und der Versagungen der Erde,

den unzulänglichen Schmerz der flehenden Hand und des dunkel umfriedeten Auges,

nicht zu vergleichen der schwarzen Bitternis der königlichen Schwermut, die ohne Leib geboren ist und tränenlos waltet.

Denn nur die Verdränger der Zeit aus ihrem Herzen, und die den sausenden Raum in ihre Brust gespannt,

einwärts bogen den Tritt und das Schwarze des Auges hinwarfen in den verlassenen Schacht ihrer Seele,

wissen ihr fernes Reich und die siebzehn Flüsse des Jammers, die es umschlingen. Aber die Wandernden alle

schreiten lieber, die Palmenträger, durch Tore des Lichts und der Freude.

KREISENDE MASKE