„Siehst du dort jene kleine enge Pforte?“ ([S. 27.])
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GRÖSSERES BILD
Störrig. Was sagst du? Noch ein Narr mehr? Ich rate dir, wieder mit mir umzukehren. Wer weiß, wohin dich dieser hirnkranke Mensch noch führen wird! Kehr um, kehr um und sei gescheit!
Christ. Nein, geselle dich nur zu mir, Nachbar Willig! All das Gute, von dem ich euch sagte, werden wir dort antreffen und noch viel Herrlicheres dazu. Glaubst du mir nicht, so lies doch selbst einmal in diesem Buch, und siehe, die Wahrheit alles darin Gesagten[15] ist mit dem Blute dessen bekräftigt, der es gemacht hat (Hebr. 9, 17-22).
Willig. Wohlan, Nachbar Störrig, mein Entschluß steht also fest; ich will mit diesem guten Mann gehen, und sein Los soll das meine sein. Aber, mein lieber Freund Christ, weißt du auch sicher den Weg zu dem Ort, auf dem wir hinzukommen trachten?
Christ. Durch einen Mann, namens Evangelist, bin ich belehrt worden, daß ich nach einer kleinen Pforte, die vor uns liegt, hineilen soll. Dort werden wir weitere Anweisung über den Weg bekommen.
Willig. Komm denn, mein lieber Nachbar, wir wollen gehen! — So gingen die beiden miteinander.
Störrig. Und ich will wieder nach Hause gehen, denn mit solchen verrückten Schwärmern will ich mich nicht aufhalten.
Ich sah dann in meinem Traum, nachdem Störrig weggegangen war, daß Christ und Willig über die Ebene hingingen. Dabei entspann sich folgendes Gespräch unter ihnen: