„Warum, mein Bruder?“ sagte Hoffnungsvoll. „Ist doch der Schlaf dem Wanderer süß, und wir würden nachher desto frischer weiterziehen.“

Christ. Erinnerst du dich der Warnung des Hirten nicht mehr, auf dem bezauberten Grund zu schlafen? So laß uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern laß uns wachen und nüchtern sein! (1. Thess. 5, 6).

Hoffnungsvoll. Ich erkenne meinen Fehler; wäre ich hier allein gewesen, ich wäre in den Todesschlaf versunken. Wie wahr ist es doch, was der Weise sagt: „Zwei sind besser als einer“ (Pred. 4, 9). Bis hierher ist mir deine Gesellschaft zum Segen gewesen, und du wirst für deine Treue wohl belohnt werden.

Christ. Komm denn, laß uns, um uns der Schläfrigkeit an diesem Ort zu erwehren, ein nützliches Gespräch miteinander führen.

Hoffnungsvoll. Von Herzen gern.

Christ. Womit wollen wir denn anfangen?

Hoffnungsvoll. Wir wollen zuerst von dem reden, wie Gott angefangen hat, sich unser anzunehmen.

„Gut,“ sprach Christ, „aber zuvor laß mich dir noch etwas vorsingen:

Freundschaft, du Himmelsgabe, die uns der Herr gesandt,

Daß unser Herz sich labe hier in dem Pilgerstand!