Christ. Was für Dinge waren denn das?

Hoffnungsvoll. Mein Herz hing an den Gütern und Vergnügungen der Welt, ich entheiligte den Namen und den Tag des Herrn, ich hatte große Freude an Schmausereien und Trinkgelagen, ich verfiel in Lüge und Unzucht. Aber da hörte ich von dir und deinem lieben Getreu, der um des Glaubens willen auf dem Eitelkeitsmarkt sein Leben ließ, daß das Ende aller dieser Dinge der Tod sei und daß um ihretwillen der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens komme (Eph. 5, 6).

Christ. Warst du sogleich von dieser Wahrheit überzeugt?

Hoffnungsvoll. Nein, anfangs widerstand ich noch, ich wollte es nicht erkennen, daß die Sünde ein so großes Übel, daß sie die Ursache der Verdammnis sei. Wurde ich von dem Wort des Herrn getroffen, so suchte ich meine Augen vor dem Licht zu verschließen.

Christ. Was war aber die Ursache, daß du den ersten Wirkungen des Geistes Gottes also widerstrebtest?

Hoffnungsvoll. Die Ursachen waren diese: 1. Ich wußte nicht, daß dies Gottes Werk in mir war, ebensowenig daß Gott bei der Bekehrung eines Sünders damit anfängt, indem Er ihn zur Erkenntnis der Sünden bringt; 2. war mir die Sünde noch sehr angenehm, und ich war nicht geneigt, mich von ihr zu scheiden; 3. mochte ich meine alten Freunde nicht aufgeben, da mir ihre Gesellschaft ein Genuß war, und 4. wurde ich zuweilen durch das immer mehr aufwachende Gewissen von einer unerträglichen Unruhe befallen.

Christ. Du wurdest also, wie es scheint, zeitweise deiner Unruhe los?

Hoffnungsvoll. Allerdings, aber sie verließ mich nur, um bald wieder in verstärktem Maße zurückzukehren.

Christ. Aber was war es denn, was dir deine Sünden immer wieder aufs neue zu Gemüte führte?

Hoffnungsvoll. Mancherlei, z. B. wenn ich einem Frommen auf der Straße begegnete, wenn ich ein Wort der Heiligen Schrift zu hören bekam, ja, wenn mich die geringste Unpäßlichkeit anwandelte, wenn ich von der Krankheit oder dem Tod eines Nachbarn hörte, so wachte die Angst meines Herzens wieder auf, ich sah mich schon auf dem Sterbebett, ja vor dem Richterstuhl des Allwissenden.