Halte ein und überlege, Sünder, ach wo willst du hin?

Kehre um von deinem Wege; denn ein Abgrund endet ihn.

Wende dich zu dem Erbarmer, dem Befreier Jesus Christ!

Er verstößt dich nicht, du Armer; komm zu Ihm, so wie du bist!

Christ wandte sich nun zu seinem Gefährten und sprach: „Komm, lieber Hoffnungsvoll, ich sehe, daß wir wieder allein wandern müssen!“

Ich sah nun in meinem Traum, daß sie ihre Schritte beschleunigten, während Unwissend hintennachhinkte.

„Mich dauert dieser arme Mann sehr,“ sagte Christ zu Hoffnungsvoll, „es wird sicherlich ein schlimmes Ende mit ihm nehmen.“

Hoffnungsvoll. Ach, solcher Leute gibt es viele in unsrer Stadt, ganze Familien, ja ganze Straßen und sogar Pilgrime. Und sind sie schon bei uns in solcher Menge vertreten, wie viele werden ihrer erst in Unwissends Heimat sein!

Christ. Ja, es erfüllt sich an ihnen das Wort: „Er hat ihre Augen verblendet, daß sie nicht sehen“ (Joh. 12, 40). Aber — da wir ja allein sind — sage mir doch, was denkst du von diesen Leuten? Glaubst du, daß sie nie eine Überzeugung von ihren Sünden haben und folglich nie über ihren gefährlichen Zustand in Furcht geraten?

Hoffnungsvoll. Beantworte du bitte diese Frage selbst, du bist der Ältere.