Evangelist. Habe ich dir nicht den Weg zur engen Pforte gewiesen?
Christ. Jawohl, werter Herr.
Evangelist. Wie kommt es denn, daß du so bald abgewichen bist? Du bist ja nicht mehr auf diesem Weg.
Christ. Ich traf, sobald ich aus dem Sumpf der Verzagtheit gekommen war, mit einem Herrn zusammen, der mich bewog, nach der Stadt, die vor mir lag, abzubiegen. Er redete mir ein, ich würde daselbst einen Mann finden, der mich von meiner Bürde erlösen könnte.
Evangelist. Was war das für ein Mann?
Christ. Er schien ein vornehmer Herr zu sein und redete mir viel zu und brachte es am Ende so weit, daß ich seinem Rat folgte; so kam ich denn hierher. Da ich aber den Berg erblickte und ihn so über den Weg hangen sah, stand ich plötzlich still, damit er nicht etwa auf mein Haupt herabstürze.
Evangelist. Was sagte dieser Herr?
Christ. Er fragte mich, wohin ich ginge, und ich sagte es ihm.
Evangelist. Was fragte er noch weiter?
Christ. Er fragte, ob ich Familie hätte. Ich antwortete: „Ja, ich bin jetzt aber so mit meiner Bürde, die ich auf dem Rücken habe, beladen, daß ich an ihr nicht mehr wie vormals Freude haben kann.“