Denn jetzt war seine Stunde gekommen!… Und er hatte nur noch einen Gedanken: möglichst ruhig zu erscheinen, die wilde, unbändige Freude, die ihn wie neugeschenktes Leben durchrann, nicht zu sehr merken zulassen. Aber ganz konnte er sie nicht verbergen: sie lag auf seinen Lippen, sie schien aus seinen Augen, und sein verhärmtes Gesicht bedeckte eine schwache Röte.

Er kam zu der ersten Gruppe, wo heftig durcheinander geschrieen wurde—es war Felder, als ob einige ihn erkannten, schwiegen und ihm Platz machten, als er an ihnen vorbei ging.

Die nächste war die der "Borussia". Er sah den ihm bekannten Schwimmwart des Vereins an: der wandte sich ab, und die anderen machten ihm Platz.

Er zögerte einen Augenblick. Dann ging er an der Wasserseite entlang auf den Platz zu, wo der Tisch der Veranstalter stand und das Komitee der Richter saß. Sie waren alle beschäftigt, und niemand kümmerte sich um ihn. Er stand vor der großen Tafel, auf der soeben der letzte der drei Sieger angekreidet wurde. Er las zunächst seinen eigenen Namen:

1. Felder . . . . . 10:48

dann weiter:

2. Bauer . . . . . 11:12 2/5

3. Riegler . . . . . 11:20

Der Schreibende wandte sich um, als er seine Arbeit getan, lächelte, als er Felder erkannte, und ging fort, ohne ihn anzusprechen.

Felder atmete schwer. Er fühlte die feuchten Tropfen nicht, die dichter und dichter fielen; er fühlte die drückende Hitze dieses Tages wie nie.