Dann hatte er bald die "ganze blödsinnige Geschichte" vergessen, denn ein anderer Gedanke begann ihn zu beherrschen ganz—und gar…

3

In dieser Zeit, die die glücklichste seines Lebens hätte sein müssen, war Franz Felder nicht glücklich.

Alles, was er je in seinen kühnsten Träumen kaum zu hoffen gewagt, hatte er erreicht; alle Siege, die überhaupt erlangbar waren, waren ihm zugefallen; was keinem je zuteil geworden: höchste Ehren in so frühen Jahren, er besaß sie…

Dennoch war er nicht zufrieden.

Alles konnte er ertragen, nur nicht diese Ruhe nach solchen Siegen.

Ihn dürstete nach neuen und größeren Erfolgen, gleich dem Trinker, dessen Durst sich mit jedem neuen Glase vermehrt—er begehrte etwas Neues, noch nie Dagewesenes…

Größere Siege gab es nicht, so konnten es nur außergewöhnlichere sein.

Eine Idee tauchte wieder in ihm auf, die ihn schon oft beschäftigt, und ließ ihn nicht mehr los.

Er war Schwimmer, ausschließlich Schwimmer. Als Schwimmer war er vom besten seines Klubs allmählich der Meister Europas geworden.