Nie tummelte er sich mehr in ihm, wie als Knabe im kindlichen Spiel; nie rang er mehr mit ihm, um die Kraft des Jünglings in ehrenvollem Kampfe mit dem Gegner zu messen.
Das Wasser war sein Feind geworden. Er kämpfte mit ihm auf Tod und
Leben—um sein Leben!
Und er behandelte es, wie einen Feind. Er grüßte es nicht mehr mit frohem, leuchtendem Blick, wenn er seine glitzernde Fläche sah. Er koste es nicht mehr mit warmer Hand und hielt keine vertrauliche, heimliche Zwiesprache mehr mit ihm.
Hastig kam er, griff beim Sprunge mit den Händen in die Flut, als wolle er sie würgend bei der Gurgel packen, schlug und mißhandelte sie, wenn sie ihn nicht schnell genug zum Ziele trug, und das Wasser schien es zu fühlen.
Er bildete sich ein, es setze ihm seit einiger Zeit einen geheimen
Widerstand entgegen, als trüge es ihn nicht mehr so leicht wie bisher
zu seinen Zielen, und rasend vor Wut mißhandelte er es mit den
Fäusten, um es seinem Willen gefügig zu machen.
Und das Wasser murrte und grollte und schrie unter diesen ungewohnten grausamen und rohen Schlägen, und bäumte sich auf, und ließ ihn doch immer noch gewähren, weil es ihn vor allen so lange geliebt hatte und immer noch liebte.
Aber Felder hörte die heimliche Warnung der vertrauten Stimme schon nicht mehr.
Vierter Teil
1
Er war nicht mehr zufrieden und nicht mehr glücklich.