Reitzenstein fuhr auf und stammelte: »Gnädiges Fräulein —«

»Küssen Sie mich, ich will sehen, wie es mit der Kröte ist und mit den grünen Flammen.«

Da umschlang er sie und bedeckte ihr Gesicht mit leidenschaftlichen Küssen.

Sie ließ sich küssen, und als er Atem schöpfte, fragte sie: »Ist Ihr Blut zu Eis erstarrt?«

Da mußte er lachen. »Feuer tobt mir in den Adern, du Götterweib!«

Und wieder preßte er seinen Mund auf ihre Lippen und küßte sie, daß ihr der Atem verging. Da stieß sie ihn von sich und sagte kalt: »Genug, hören Sie auf.«

»Gerda, küsse mich! Wie kannst du so kalt bleiben unter dem Feuer meiner Küsse.« Und er wollte sie wieder an sich pressen.

»Lassen Sie mich jetzt.«

»Warum wolltest du, daß ich dich küssen sollte?«

»Ich wollte mein Blut erproben.«