»Lukas, was hast du! Du frierst?«

»Ich friere innerlich, Ebba.«

Sie schenkte ihm Tee ein und beobachtete ihn. Er schien verstört, sein Aussehen beunruhigte sie.

»Was ist geschehen?«

Er lächelte mühsam und wehrte ab.

»Mir ist nicht ganz wohl. Die Aufregungen — Geldsachen —«

»Lukas, du kannst so nicht weiterleben, du gehst ja zu Grunde.«

Da sank der Mann zusammen und stöhnte qualvoll: »Hilf mir, Ebba, ich bin am Ende!«

»Ich helfe dir, Lukas, aber sprich offen mit mir, was dich bedrückt.«

Er sprach stoßweise. »Meine aufreibendste Arbeit ist, in nächtlichen Stunden ausgleichende Rechnungen aufzustellen, Gelder aufzunehmen — Ordnung zu schaffen. — Thea — weißt du — jeder Begriff von Zahlen fehlt ihr — das Geld muß herbeigeschafft werden — es ist nicht immer leicht — weißt du — und das letzte Mal — ich konnte nicht aus eigenen Mitteln decken — war nach anderer Seite zu stark engagiert — glaube mir, ich habe entsetzlich gelitten — habe eine ganze Woche die Hand am Revolver gehabt — — —«