"Weßhalb bist Du da?" fragt der Exfourier einen jungen Burschen, welcher erst vor zehn Tagen gekommen und gestern zur Arbeit gesandt wurde.—"Von wegen meiner Religion!"—"Wirst doch nichts auf die Spitzbuben von Pfaffen halten!"—"Gott bewahre, ich habe meine eigene Religion und deßhalb bin ich hier, denn mein Glaube wird verfolgt!"—"Ja, was glaubst Du denn?"—"Ich habe geglaubt, das Gut Anderer sei das meinige, es ist mein erster und letzter Artikel!"—Alle lachen, Einige gehen, Andere kommen, unter letztern der Zuckerhannes mit dem Benedict, wie der Duckmäuser heißt.
"Ah bonjour, Benedict, mein, ich habe schön von meiner Braunen geträumt!" sagt der Exfourier und lacht höhnisch.
"Kann mir denken, was ein Schwein deiner Art träumt!" meint der Benedict trocken.
"Hört einmal diesen Narren, er vergönnt Einem die Träume!" meint Einer.
"Der Duckmäuser hat einen haushohen "Krattel," meint immer, er sei Etwas Besseres als Andere, das hat ihm das Genick gebrochen! ... Wozu ist denn der Mensch auf der Welt, wenn er nicht einmal ein bischen ein Schwein sein darf? ... Kannst Dich noch so tugendhaft anstellen, deßhalb siehst Du die Marzell, die Susann, das Rosele und wie deine "Menscher" alle geheißen haben, doch in den nächsten 10 Jahren nicht wieder!" spottet der Exfourier.
"Ein düsterer Zug fährt über das Gesicht des Benedict, während er erwidert:
"Hast Recht! ... es war vielleicht eine Dummheit, daß ich nicht die Grunzer meines Rheindörfleins nachahmte! ... Vielleicht wärs mit mir jetzt doch schon zu Ende!"
"Oh, Du kannst noch frei werden!" tröstet der Zuckerhannes.
"Ja, wenn die Kuh einen Batzen gibt!" scherzt der Benedict.
"Wir wollen gehen, das Tagwerk muß heute auch fertig sein!" sagt Einer und die Meisten gehen, während Andere kommen.