"Die Mehlsuppe ist mir lieber als die Predigt, welche heute der Pfarrer wieder auftischen wird!" sagt Einer, nachdem das:
"Stille, Stille!"
des Aufsehers den Redefluß des Exfouriers für eine Weile unterbrochen hat.
"Im Krankenzimmer ist's schändlich langweilig, die paar alten Schunken, welche droben herumfahren, habe ich schon vorigen Sommer gelesen, auch ist jetzt wieder der Teufel los, man kann deshalb nicht einmal ein Stück Schwarzbrod hinaufschmuggeln und der Doktor bringt Einen mit seiner Diät und Viertelskost fast zum Verhungern. Aber ich wäre doch froh, wenn ich wieder einige Tage droben sein könnte, um der Abwechslung willen und um aus der leidigen Kirche bleiben zu können!" murmelt der Exfourier.
"Krankenstock? he, he, he! ... Gutes Essen, Ausruhen, keine Grobheiten, he, he, he! ... Ich weiß, wie man Doktoren auch im Zuchthause über den Löffel barbirt, he, he, he!" schmunzelt der schielende Kilian und schaut bedeutungsvoll mit einem Auge zur Stubendecke, mit dem andern zum Fenster hinaus!
"Sag's, wir verrathen Dich nicht! ... Der Kilian ist lange in Frankreich gesessen, er weiß Alles! ... Der Kilian kommt zur Krankenkost wenn es ihm beliebt."
"Kilian, sage mir ein Mittel!" fleht der Exfourier.
"Was krieg ich, he, he, he?"
"Fünf Päcklein Schick, wenns probat ist!" meint der Duckmäuser.
"Zehn Päcklein!" bietet der Exfourier.