Von der Rückfahrt ist nur zu sagen, daß sie sehr lustig war. Es wurde viel gelacht, geschwatzt und gesungen, und die treuen Wächter des Dorfes, die Hofhunde, hörten die Stimmen der Heimkehrenden zuerst und grüßten sie durch ein langanhaltendes Gebell.

»Auf der Dorfstraße wird nicht mehr gestanden und geschwatzt,« gebot der Herr Lehrer, »Abschied nehmen ist nicht nötig, morgen seht ihr euch ja wieder.«

Heine Peterle hatte es am eiligsten, aber auch die anderen folgten alle brav dem Befehl. Heine Peterle mußte doch den Eltern und Muhme Rese sein Abenteuer erzählen, das preßte ihm fast das Herz ab. Mit noch mehr Gepolter und Lärm und noch ungestümer als sonst stürzte er daheim in das Wohnzimmer, in dem sein Vater just die Zeitung las. Der fuhr erschrocken empor.

»Vater, ich komm' auch nein,« schrie Heine Peterle und tippte mit seinem Finger gleich ein Loch durch die Zeitung, »wegen dem Gang im Schloß, wo der Räuber davor stand, und – –«

»Bewahr mich!« rief der Bauer. »Frau, der Bube ist ja woll übergeschnappt. Leg ihn rasch ins Bett und tu ihm ein kaltes Tuch auf den Kopf!«

»Nä,« schrie Heine Peterle angstvoll, »ich hab doch – –«

»Ins Bett,« befahl der Bauer, »er hat Fieber.«

»Je, je, je,« jammerte Muhme Rese, »er wird krank, ich koch'n Fliedertee.«

»Nä!« Heine Peterle sträubte sich, denn seine Mutter wollte ihn in die Schlafkammer führen. »Komm nun, komm, schlaf dich aus!« tröstete sie.