Und ein paar Augenblicke später marschierten vier Buben stolz durch die Sperre an dem erstaunten Beamten vorbei. Mathes und Veit trugen den Koffer, Peter die bunte Tasche, und Steffen sagte hochmütig: „Ich werde Plätze suchen.“

Sie kletterten auch wirklich alle vier in ein Abteil zweiter Klasse hinein, klapp! flog die Türe zu, und Trinle und Alette bekamen Grüße zugewinkt. Sie nickten wieder und riefen: „Gute Reise!“ bis sie sahen, wie der Schaffner am Zuge entlang lief und die Türen schloß. Da erschraken sie. „Kommt raus, kommt raus!“ schrieen sie laut.

Doch die Buben hatten auch gemerkt, es geht fort, und sie wollten eiligst aussteigen. Steffen suchte die Türe zu öffnen, es ging nicht. Veit versuchte sein Heil, Mathes half, Peter half, pffpffpff, tat da die Lokomotive und — fort ging der Zug.

Die beiden Mädels schrieen verzweifelt: „Sie fahren weg, sie fahren weg!“

„Brüllt doch net so!“ rief der Mann an der Sperre unwirsch.

„Was fehlt euch denn?“ fragte der Bahnvorsteher milder.

Da erzählten Alette und Trinle, und der Beamte runzelte die Stirn und sagte, die Buben müßten Strafe zahlen, viel.

„Aber sie sind doch gar nicht da!“ jammerte Alette.

„In Himmelsberg hält der Zug schon, bis dahin ist’s ein halbes Stündle, da werden sie schon wiederkommen! Aber nachher müssen sie zahlen, sonst werden sie eingesperrt.“

Das war ein schlechter Trost.