Trocken Brot am Morgen,

Abends Kummer und Sorgen,

Das ist ’n bißchen wenig,

Doch tauscht er mit kein’ König;

Denn allzeit lustig, allzeit froh

Ist Kasperle, hussaholdrioh!“

Zuletzt schrie Kasperle und zappelte immer toller, die Buben jauchzten, und der Lärm lockte neue Zuschauer herbei. Als Hulda und ihre Schützlinge gingen, drängten sich die Menschen vor dem Budchen ganz dicht zusammen; Kasperles Stimme übergellte selbst das Karussell, und Hulda sagte befriedigt: „Heute geht’s dem mal gut, aber nun gehen wir hier rein und trinken Kaffee.“

Gegen diesen Vorschlag erhoben die Buben keinen Widerspruch. Freilich, so flink kamen sie nicht zu ihrem Kaffee. Ein Schwarzer lief ihnen über den Weg, der sah genau so aus wie der von gestern, und aufgeregt rissen sie Hulda von der Tür der Kaffeeschenke weg: „Da ist er, da ist er!“

„Wer denn?“ Hulda sah sich rundum, sie sah viele, viele Menschen, aber den Schwarzen sah sie nicht, der war in eine Bude hineingegangen, und Mathes und Peter konnten nur von ihm erzählen.

Hulda war gar nicht verwundert, sie sagte gelassen: „Solche laufen hier oft rum, und hier drin spielen sogar Zigeuner. Ja, ja, bei uns gibt’s was zu sehen!“