„Nä, noch net!“ Hansjörg stellte sich breitbeinig vor das Budchen hin und fragte: „Ich muß noch wissen, ob nun Kasperle auch so groß wie Michele geworden ist.“

„Unsinn, du Quatschpeter! Ein Kasperle wächst nicht, das bleibt immer nur so groß wie ein kleiner Junge,“ brummte der Kasperlemann. „Nun raus mit den Pfennigen!“

„Leben die Leute in Waldrast noch?“ rief Fritz Dünnebein.

„Freilich, freilich, selbst die Base Mummeline!“

„Und wen heiratet die Gräfin Rosemarie?“ Ein kleines blondes Mädelchen, das Agathchen Morgenschön, stellte sich auf die Fußspitzen, damit es unter den langen Buben auch gesehen werde.

„Die schöne junge Gräfin Rosemarie heiratet den Grafen von Singerlingen,“ brummte der Kasperlemann. „Der ist freilich schon ein bißchen alt für sie, aber weil ihre Eltern gestorben sind, will der Herzog, der ihr Vormund ist, sie verheiraten.

Sie will den Grafen gar nicht gern, aber sie muß ihn halt nehmen.“