an vor Angst. Rumpelpumpel, hoppedihopp ging es die Landstraße entlang, der Kasperlemann mußte springen, um nur mitzukommen. Ruck, schubb, hopsassa! Innen im Wäglein purzelten das lebendige Kasperle und sein hölzerner Gefährte durcheinander, schön war es gerade nicht.
Aber auf einmal hielt der Wagen mitten aus dem Hof des Grafen von Singerlingen. Der wollte just in seinen Garten gehen und spazierte gerade über den Hof. Da sah er den Kasperlemann, und weil er ein freundlicher Herr war, blieb er stehen und fragte: „Was willst du denn?“
„Ich bringe Kasperle,“ antwortete der Mann.
Da streckte auch schon Kasperle seine große Nase heraus und sagte kläglich: „Jemine, jemine, der dumme Esel!“
„Na nu, wen meinst du denn? Woher kommst du überhaupt?“
„Den da.“ Kasperle hob sein Fingerlein, deutete auf den Esel und fügte etwas bedrückt hinzu: „Der Herr Herzog hat gesagt, ich soll zum Teufel gehen, und da bin ich hierher gekommen.“
„Ei, du bist ja recht freundlich!“ rief der Graf. „Hältst du mich gar für den Teufel?“
„Nä!“ Kasperle grinste, und dann kletterte er ganz aus dem Wäglein, faßte zutraulich des Grafen Hand und bettelte: „Gelt, du hilfst mir?“
„Das schon, aber erst muß ich wissen, wie sich das mit dem Zum-Teufel-Gehen verhält. Hat das der Herzog wirklich gesagt?“
Kasperle nickte, und dann erzählte er treuherzig, wie er den Herzog dazu gebracht hatte.