„Den heirate ich,“ schrie die Prinzessin.
„Nein, ich heirate die Gräfin Rosemarie,“ rief der Graf. Und die arme Rosemarie flüsterte zitternd: „Ich heirate den Geiger Michael.“ Aber das hörte niemand, denn alle redeten durcheinander.
Da entstand draußen ein wildes Geschrei: „Kasperle ist da, ja, bimmelimlim, das Kasperle ist da!“
„Na, das ist schon gut,“ sagte der Herzog, und er machte gleich ein ganz vergnügtes Gesicht, „führt ihn nur herein!“
„Bimmelim, bimmelim!“ klang’s wieder, und dann kam ein Kasperle herein, aber das war ein hölzernes Kasperle, und der Kasperlemann trug es auf dem Arm. Das war doch zu toll!
Der Herzog schaute den Kasperlemann so wütend an, daß der vor Schreck immerzu klingelte. Er dachte: Der Herzog hat mich doch rufen lassen! Warum ist er denn so böse?
„Bimmelim, bimmelim, bimmelimlimlim!“
„Stille!“ schrie der Herzog.
„Kasperle kommt, Kasperle kommt!“ rief ein Diener. „Auf der Landstraße kommt er angelaufen.“
Der Herzog war so neugierig auf Kasperle, daß er aufstand und durch den Garten ging bis zum Tor, das nach der Landstraße hin führte.