Gewiß finde ich nicht mehr auf meine Kasperleinsel zurück, dachte der kleine Kerl traurig. Er wuschelte wieder den Kopf zwischen

Prinzessin Gundolfines Staatshauben und weinte aufs neue. In einem Gepäckwagen eingeschlossen zu sein, so allein in der Nacht, ist aber auch so eine Sache.

Doch allzulange kann ein Kasperle nicht traurig sein. Kasperle sah den Mond neugierig in den Gepäckwagen gucken, und weil der kleine Dummkopf meinte, der Mond hätte just nichts anderes zu tun, als ihn, das Kasperle, anzusehen, nahm er eine der Staatshauben, stülpte sie sich wieder auf den Kopf und grinste den Mond an.

„Bäh!“ machte Kasperle, aber — plötzlich sank er vor Schreck in die große Haubenschachtel zurück.

Was wisperte, flüsterte, raschelte und klirrte denn da draußen?

Kasperle konnte nichts sehen, aber er hörte Stimmen, hörte leise, leise Schritte.

Jemand sagte: „Dort in der Ecke, der ist’s!“

Eine andere Stimme antwortete: „Nur leise, leise, damit sie im Schloß nichts hören!“

„Sie schlafen alle, kein Fenster ist mehr hell,“ erwiderte die erste Stimme.