Die andere sprach: „Nimm dich in acht, hier sind große Pfützen, platsch’ nicht hinein! Werden auch die Hunde schweigen?“
„Ach die! Denen habe ich jedem eine Wurst zugeworfen,“ sagte wieder der erste. Und der zweite fragte: „Weißt du, wo der Koffer mit all den goldenen Orden und Diamanten steht?“
„Freilich, gleich links an der Seite; ich habe doch den Wagen oft packen helfen.“
Nun lachten beide und rippelten und rappelten draußen am Schloß, und dabei sagte die erste Stimme: „Der Prinzessin Gundolfine ihre Staatskleider sind auch im Wagen, vielleicht finden wir sie.“
„Ich hab’ eine Laterne, die kann ich im Wagen anzünden,“ antwortete der andere wieder, und diese Stimme kam Kasperle merkwürdig bekannt vor.
Wer konnte das nur sein?
Kasperle zitterte vor Angst. Sicher waren es Diebe. Wenn die ihn fanden, — oh, dann konnte es ihm schlimm ergehen! Ich krieche unter die Hauben, dachte er, aber gleich fiel es ihm ein, wenn er recht, recht laut schrie, dann hörte man es wohl im Schloß, und vielleicht rissen die Diebe auch aus und stahlen nichts.
„Potz Wetter, aber das ist fest verschlossen!“ brummte einer.
Rippel, rappel, der Wagen schwankte hin und her, da tuschelte draußen die Stimme: „Jetzt geht’s.“
Krach, sprang das Schloß auf, zwei Männer schauten in das