„Ein Stein,“ murrte Wendelin verächtlich, und Jörgel ließ den Stein mit einem großen Plumps wieder fallen.
„Ihr müßt besser leuchten,“ ermahnte Severin die Mädels, und Anne-Marte hielt die Laterne so dicht hin, daß es plötzlich einen lauten Krach gab, Wendelin war mit seinem Spaten in die Laterne gefahren und — aus war sie.
Stumm vor Schreck standen die Kinder in der Dunkelheit da. Am liebsten wären sie alle eins, zwei, drei davon gelaufen, aber sie schämten sich doch ein bißchen ihrer Zaghaftigkeit.
Just kam der Mond hervor, auch vom Bäckerhause her strahlten Lichter in die Dunkelheit hinein, und mutig begannen die Buben wieder zu graben. „Es muß auch ohne Laterne gehen,“ trösteten sie sich gegenseitig. „Es ist ja gar nicht so dunkel, bewahre, ganz hell!“
„Es klirrt,“ schrieen auf einmal alle.
„Ich hab’ was,“ frohlockte Severin bald darauf.
„Ich auch,“ rief Jörgel.
Pardauz fuhren die Buben mit ihren Köpfen zusammen, jeder griff nach etwas.
„Mein Spaten,“ schrie Severin.
„Meiner ist’s,“ knurrte Jörgel.