War das ein Leben! Bude stand an Bude; in der einen lagen und hingen Spielsachen, Puppen, Trompeten, Peitschen, Pfeifen, alle möglichen Dinge; in einer anderen gab es bunte Töpfe, Tassen und Teller, da Hüte und seidene Bänder, dort Pfefferkuchen, Bonbons und Nüsse, und überall roch es nach Schmalzkuchen. Dideldideldei, dideldideldumdum spielte der Leierkasten am Karussell, und im Puppentheater sah Kasperle, der eine riesengroße Nase hatte, hinter einem roten Vorhang hervor und schrie kläglich:

„Der Teufel haut mich, o je, o je,

Wie tun meine hölzernen Beine weh.

Ach, Buben und Mädels, kommt heran,

Und schaut mich armes Kasperle an!

Meine hölzerne Nase wird blau und grün,

Drei Zähne muß der Doktor mir ziehn!“

Und Kasperle hob ein Bein und steckte es in den Mund, da sagte seine liebe Frau Rosettchen: „Steck’ auch das zweite in den Mund!“

„So groß ist sein Maul nicht,“ schrie der Teufel und grinste.

Flink steckte Kasperle das zweite Bein in den Mund und plumps fiel er hintenüber in ein Loch, weg war er.