„Nä!“ brummte Friede Hopserling und strich weiter.
„Er geht in die Stadt,“ schrien die Buben auf einmal.
„Na so!“ sagte Friede.
„Ja, in die Stadt,“ klagte Heine Peterle. „Er soll doch lieber hierbleiben. Meinste nicht auch, Friede?“
„Nä!“ brummte der.
„Na nu,“ schrien sämtliche Buben überrascht, „warum denn nicht?“
Friede Hopserling grinste höhnisch und fuchtelte mit seinem Pinsel in der Luft herum. „Weil ihr nischt taugt, die Stadtkinder sind besser!“
„Pfui, Friede!“ Ein Schrei der Empörung durchgellte die Luft. „Das ist frech!“ schrie Anton Friedlich und schnappte vor Wut nach Luft wie ein Frosch, der Fliegen fangen will. Die andern echoten: „Ja, das ist frech!“
„Na so!“ sagte der Knecht kaltblütig und strich weiter, auf seinem Gesicht aber lag ein verschmitztes Lachen, daß die Buben merkten, er habe sie nur zum besten gehabt.
„Pfui, Friede, das war schlecht!“ sagte Heine Peterle, schon wieder versöhnt. „Sag doch, womit können wir dem Herrn Lehrer eine Freude machen? Weißt du, wenn er sich sehr freut, bleibt er vielleicht.“