»Ach, die – die tut uns rausschmeisse!«

Mathes seufzte wieder. Es wurde ihm so sonderbar zumute, gewiß vom Nachdenken. Der Bruder reichte ihm die Zigarre: »Jetzt rauch du wieder!«

»Ja – aber …« Mathes nahm das Zigarrenstümpfchen nur zögernd in den Mund, da sah er, daß drüben die Frau Sekretär Schmidt zum Fenster heraussah. Das war eine Dame, die sehr oft und sehr viel auf die Sternbuben schalt, und Mathes dachte trotzig: Nun gerade! Er paffte kräftig, blies den Rauch mit vollen Backen zum Fenster hinaus, und drüben schlug Frau Schmidt die Hände zusammen über die unnützen Buben.

»Gib mir noch mal!« Peter nahm die Zigarre und tat auch noch ein paar Züge, und drüben klappte Frau Schmidt ärgerlich das Fenster zu. Die Sternbuben werden immer ärger, dachte sie.

»Jetzt, wenn wir das Äffle hier hätten, wär's noch feiner,« sagte Peter.

Da beugte sich Mathes rasch vor und sagte halblaut: »Wir – borgen uns das Äffle mal.«

»Hm, borgen!« Peter warf das letzte Zigarrenendchen weg; er neigte sich auch zu dem Bruder hin, und trotzdem sie ganz mutterseelenallein in dem Zimmer waren, tuschelten sie doch heimlich miteinander. Sie kicherten verschmitzt, es fiel ihnen dies und das ein. Peter sagte: »Komisch, daß das Äffle August heißt wie Herr Häferlein!«

»Wie Herr Baldan!«

»Au jeh,« kreischte Peter plötzlich, »mir wird so übel!«