»Hoho!« brüllten die Sternbuben empört, »ihr habt uns nichts zu verbieten, wir können auf dem Gäßle stehen, wo wir wollen.«

»Hier nicht, für die argen Sternbuben ist hier kein Platz!« höhnten Veit und Steffen.

»Wohl nur für Pillendreherbuben, he?« kreischten die Sternbübles wütend zurück.

Pillendreherbuben war den Grills ein arges Scheltwort, und alle vier, denn Trinle und Kasperle taten mit, stürzten sie sich auf die Sternbuben. »Das sollt ihr büßen!«

»Alette, Alette, wenn sie es hört!« jammerte Gundel. Sie, die sonst so Zaghafte, drängte sich zwischen die Streitenden. »Seid doch still, ach, seid doch still!«

Puff puff rechts, puff puff links! Gundel geriet in das Kampfgemenge, aber ihr flehendes Rufen verstummte nicht, und Trinle hörte zuerst darauf. Richtig ja, Alette lag krank, Alette hörte vielleicht den Lärm, und Alette sollte nicht aufgeregt und gestört werden. Da mahnte sie auch: »Seid doch still; wenn es Alette hört!«

Gundel hatte Mathes erwischt; sie flehte: »Mathesle, geh heim, denk doch, wenn es Alette hört!«

Trinle zerrte Steffen am Arm und bettelte:

»Streit doch nicht, Alette hört's gewiß; je, jetzt kommt Frau Tippelmann!«