Doch er unterbrach sich.
„Ach nein, fuhr er fort, Du kannst ja nicht sehen; das ist gut für Dich, Väterchen.
— Ich sehe aber auch nichts, sagte Nadia.
— Desto besser, desto besser! Aber ich … ich sah …
— Nun was denn? fragte Michael Strogoff dringender.
— Einen Hasen, der unsern Weg kreuzte!“ antwortete Nicolaus.
Wenn ein Hase Jemand über den Weg läuft, so hält das der Volksglaube in Rußland allgemein für das Vorzeichen eines drohenden Unglücks.
Abergläubisch wie alle Russen hatte Nicolaus die Kibitka angehalten.
Michael Strogoff verstand recht gut das Zögern seines Gefährten, obgleich er den Glauben an eine gewisse Vorbedeutung bezüglich des vorüberlaufenden Hasen keineswegs theilte. Er suchte also Jenen zu beruhigen.
„O, deshalb ist nichts zu fürchten, Freund, sagte er.