„Zuerst also ist meine Meinung, daß wir — wie schon einmal berührt worden — den Sonnabend zu unserem jour fix wählen; an diesem Tage wären dann Deine Salons für die ganze Gesellschaft offen...“

„Wohl, mein Freund.“

„Du empfängst alle Welt: Freunde, Bekannte und durch sie eingeführte Fremde. — —“

Der Bediente trat mit der Meldung ein, daß das Frühstück servirt sei.

„Wir wollen es hier einnehmen — in diesem Gemache, wenn Du damit zufrieden bist...“ bedeutete Alexander gegen seine Gemahlin.

„Wie es Dir gefällt, mein Freund,“ entgegnete sie, und während man fortging, um das Nöthige herbeizuschaffen, fuhr er in seinem Gespräche fort:

„Es ist einer meiner Lieblingsgedanken, unsern größern Cirkel so glänzend und zahlreich als möglich zu machen und deßhalb möchte ich Dir vorschlagen — besonders die ausgezeichneteren Fremden herbeizuziehen... Personen, wie z. B. die so eben in der Residenz anwesenden Grafen Orlowosky aus Petersburg — die Vicomtesse Defour, die aus den Bädern von Ems hierher zurückkehrte — die Laval’s, die Du Quintin’s, die jungen Lord Walpole — und Aehnliche.... Ach, beinahe hätte ich den Wichtigsten vergessen: den Chevalier de Marsan!“

Bei Nennung dieses Namens heftete er seinen Blick mit zersetzender Schärfe auf Cölestine .... sie, welche diesem Blicke begegnete, entsetzte sich vor demselben dermaßen, daß sie zurückfuhr wie von einem Schlage getroffen und ein heftiges Zittern sich über ihren ganzen Körper verbreitete: