„Wissen Sie, meine Freunde,“ sagte er: „wie viele Dinge — hahahaha! — die Franzosen bei ihrem Kriege — hahahaha! in Algier brauchen... hahahaha! hahahaha!“

Alles schwieg. Einige, die Herrn von Porgenau noch nicht kannten, erwarteten hier etwas ganz Besonderes zu hören.

„Sie wissen also nicht — wie viele Dinge — hahaha! die Franzosen dort brauchen — — um hahaha! — sicher zu reussiren?...“

„Nein, nein!“ versetzten jene Neulinge.

„Nun,“ antwortete Porgenau — — „aber — hahahaha! hahahaha! er ist wirklich zu gut dieser Einfall... hahaha! ich kann ihn vor Lachen kaum von mir geben...“

„Die Franzosen brauchen,“ sagte er einigermaßen gefaßt: „drei Dinge: Erstens:“

Aber in diesem Augenblick platzte die Gemahlin des Bonmotisten, die natürlicherweise in seiner Nähe saß, um ihr Amt zu verwalten, in ein so markerschütterndes Wiehern (Lachen konnte man’s nicht nennen) aus, daß selbst ihr Mann erstaunte.

Endlich hörte ihr Wiehern auf. Aber ein neues Hinderniß trat ein, nun begann wieder er zu lachen — und dieses abwechselnde ehelich-zärtliche Anticipations-Gelächter dauerte so lange, daß sich schon einige Personen erhoben — — da schrie Porgenau laut auf: „Sie können nicht fortgehen, bevor Sie nicht meine drei Kriegsbedingungen gehört haben. Also zum Kriege brauchen die Franzosen: 1tens Geld, 2tens Geld und 3tens — — was glauben Sie wohl, was wird das sein? — Ebenfalls Geld! — hahahahahahahahahahahahaha!! —“

(Aus Mangel an Raum geben wir nur — wie Handlungsreisende — eine Probe dieses Lachens, welches nach genauer Berechnung zwei und eine halbe Meile lang wäre, falls man es ganz niederschreiben wollte.)

Das war zu schauderhaft. Auch die Geduldigsten und die Trägsten von den Umstehenden hielten es in der Nähe Porgenau’s nicht länger aus — Alles verließ seine Plätze. Da rief er in edlem Unwillen ihnen nach: „So! Sie gehen, meine Herren? —“ Und sich umwendend, bemerkte er gegen seine Frau, der noch immer alle Muskeln des Gesichts krampfhaft manoeuvrirten: „Die Undankbaren! Nachdem man ihnen seine Ideen mitgetheilt hat — suchen sie das Weite, um damit zu wuchern!“