Dieser, der ohne Zweifel weder Zeit noch Lust hatte, sich aufzuhalten, entschuldigte sich und schützte dringende Geschäfte vor....

„Nein, nein!“ sagte Jener mit zitternder Stimme: „ich lasse Sie nicht; Sie müssen mit mir sprechen. Zwei Worte nur, aber um Gotteswillen reden Sie mit mir!“

„Mein Herr,“ versetzte Jener; „wäre dazu vielleicht nicht ein ander Mal Zeit? Wollen Sie z. B. nicht hier auf diesem Platze einige Augenblicke lang auf mich warten? Ich werde sogleich wieder zurück sein....“

„Nicht doch! Keinen Schritt von hier!“ schrie Leuben: „Wollen Sie, daß ich völlig toll werde? Zur Hälfte bin ich’s schon. Ich kann es nicht länger ertragen. Bei der Barmherzigkeit des Himmels beschwöre ich Sie: hören Sie mich an!“

„Nun denn,“ antwortete Edmund, halb in Unmuth und halb mitleidig: „was steht zu Ihrem Befehl?“

„Kommen Sie unter jene Bäume dort.... denn hier werden wir gesehen — — und ich weiß, mein Aeußeres taugt nicht dazu. —“

Diese Rede rührte den jungen Menschen, der, wie erwähnt worden, so leicht zu rühren war: er folgte dem Baron und war mit demselben bald in der Allee....

„Sie sehen in mir,“ fing der Letztere an, „einen Unglücklichen, einen Elenden — dessen Herz gebrochen ist und für dessen Verstand nicht minder Gefahr droht.“

„— Nun wohl, mein Herr,“ entgegnete unser Freund: „was Sie mir sagen, ist schrecklich genug, um meine innigste Theilnahme zu erwecken: drum reden Sie, was kann ich für Sie thun?“