„Ja, ja — wir wissen es sehr gut, gnädiger Herr! Wir kennen Hochdieselben! — O wir wissen Alles! — aber eben deshalb — schlagt zu, Kameraden! Immer zu! Damit der Teufel den Leib des guten Herrn verläßt! —“ Dies waren die Worte, womit der schwarze Anführer seine Schaar ermunterte....

Endlich bemächtigte sich der Graf des Knittels eines dieser Kerle und nun warf er sich auf die nächsten, worunter der Anführer selbst, den er zu Boden schlug, worauf die Andern sogleich die Flucht ergriffen, heulend:

„Ach! der Teufel ist mächtig! Er hat unsern heiligen Pfarrer überwunden! Gott steh uns bei!“

Jetzt erkannte Alexander den Pfarrer, und brachte endlich auch in Erfahrung, daß seine eigenen geliebten Unterthanen es waren, mit denen er so eben einen Strauß zu bestehen gehabt. —

„Aber,“ wandte er sich an den Geistlichen: „sagen Sie mir, was soll denn das bedeuten? ... Sind Sie denn sammt Ihren Pfarrkindern um den Verstand gekommen?“

„Das nicht, gnädiger Herr,“ versetzte dieser, sich mit seinen zerschlagenen Gliedern jämmerlich am Boden windend: „Wir hatten Gutes mit Ihnen vor.“

„Wie — Gutes?“

„Wir wollten Ihnen den Teufel austreiben.“

„Und dies sagen Sie selbst, der Pfarrer, der Lehrer, der Führer dieser Bauern, dem es obliegt, ihren Geist zu erhellen und ihr Herz zu veredeln? — Sie sprechen vom Teufel Austreiben? —“

„Allerdings, gnädiger Herr!... Und haben wir Sie denn nicht gesehen, nicht gehört — wie Sie da drinnen bei der besessenen Frau allerhand Teufelszeug trieben — weinten, lachten, beteten — und sich mit diesem Weibe, die gewiß eine Hexe ist — auf eine Weise einließen, daß es uns, Ihren getreuen Unterthanen, ein wahrer Gräuel war. Können Sie es läugnen: Sie umarmten das verfluchte Weib!“