Das hatte sich denn im Laufe der Zeit auch bewährt.

Ferner: die zwei Briefe, die er in ihrem Boudoir gefunden, waren von niemand Anderem, als ihrem Bruder Edmund, eben so auch die Haarlocke — und die Ringe....

Auf die Zahlen hatte sie in die Lotterie gesetzt....

Noch blieb jedoch Etwas zu lösen übrig.

Wer war jener geheimnißvolle, finstere Warner gewesen, der sich dem Grafen überall unsichtbar in den Weg gestellt, an die Fersen gehangen und so Schreckliches geweissagt hatte, was auch stets, dem Scheine nach wenigstens, eingetroffen war. So lange dieser Punkt nicht erörtert war — konnte Alexander doch noch nicht so ganz vollkommen beruhigt sein. — Sodann, wer war jener zweite sonderbare, nicht minder geheimnißvolle Mensch, der gleich einem Gespenste sich in die Salons der Gräfin und ihrer Freunde schlich — man hatte ihn nicht kommen, man hatte ihn nicht gehen sehen; man hatte nur seine bösen Rufe gehört und seine unheimliche Gestalt geschaut? — —

Auch hierüber wollen wir sogleich Auskunft ertheilen.


Dreizehntes Kapitel.
Schluß.

Es war am heutigen Tage unser schöner Freund Althing in den Prater, der zu dieser Zeit schon seine grünen Sprößlinge aussendete — spazieren gegangen, und nachdem er sich, Gott weiß aus welcher Laune, in dessen entferntesten Garten verloren hatte — war er auf eine Dame gestoßen, welche mit einem Buche in der Hand hier auf einem abgebrochenen Baumstamme saß. Diese Dame schien sehr in ihrer Lektüre vertieft und wendete keinen Blick ab von derselben; doch unser Adonis ließ sich dadurch nicht irre machen, sondern setzte sich ohne weiteres neben sie hin und redete dieselbe an...