Soviel Verstand hatte er noch, um zu wissen, daß er ein Dummkopf war. Wozu einem noch vorhalten:
»Willst du ganz an den Bettelstab kommen?« Da mußte man doch zornig werden.
»Freilich möchtest du das, mein lieber Freund, ich weiß es!«
»Ich sollte das wünschen, ich?« rief Mayer weinend. »Siehst du denn nicht, wie leid du mir thust?«
Das war zu viel! Muck geriet außer Rand und Band.
»Geh,« schrie er. »Geh!« Und als Mayer gehen wollte: »Du gehst? Du gehst?«
»Ja, ich gehe,« sagte Mayer und ging.
Wie verfluchte Muck alle Freunde, alle Menschen, die ganze Welt! Und wie ihm das allen Lebensmut wiedergab! Ich werde nicht zu Grunde gehen, nein, meine lieben Freunde, dachte er, daraus wird nichts! und schrie:
»Die Wirtschaftsbücher her!«
Aber die Haare standen ihm zu Berge, als er Einblick genommen. Der Schweiß rann ihm von der Stirne. Und doch war alles in schönster Ordnung. Ja, es war klar: er war zu Grund gegangen! Um Mitternacht saß er noch über die Bücher gebeugt, als sich die Gespenster einfanden: die Schulden. Er war der Verzweiflung nah. Das hätte er doch nicht gedacht. O die Schande! Er wußte, der Morgen würde kommen, aber die Gespenster würden bleiben und sich gleich Furien an seine Fersen heften. Händeringend betete er: