Er wandte sich, glaubte wohl, daß sie noch etwas zu sagen vergessen hatte, und sah ihr fragend ins Auge.
»Bleib noch ein wenig,« bat sie mit blassen Lippen.
»Es ist der letzte Zug,« sprach er.
»Bleib,« sagte sie.
* * *
Und nun begann eine seltsame Zeit.
Ludwig Cöldt kehrte wieder an den Anfang zurück.
Er war wieder bei seiner Frau.
Das Ursprüngliche knüpfte sich wieder an, das alte Recht und die alte Liebe. Er fand sich wieder an die Zeit heran, wo er das liebe Mädchen mit den melancholisch schmachtenden Augen auf den Markburger Straßen gesehen hatte und sofort rätselhaft gepackt gewesen war, daß kein Überlegen, kein Bremsen geholfen hatte – er mußte sie haben, keine Bessere, keine Schönere, die nur – die!