Beim Abschied fragte sie noch, ob sie auf der Stelle austreten könne – das für ein Vierteljahr im voraus empfangene Gehalt wolle sie gern zurückzahlen –!

Christiane wies sie an das Patronat.

Dann war sie wieder allein.

Sie ging ans Fenster und starrte einen Augenblick in ihren Garten. Der war ganz still.

Dann trat sie in ihr Schlafzimmer und machte sich zurecht. Sie mußte nach Wiesental. Heute wurde Hardi begraben. Sie kam dort auf den Kirchhof. Das hatte sie gewollt.

Sie war an den Folgen einer Frühgeburt gestorben.

Unten fuhr der Wagen vor.

Leise trug er sie über den weißen Waldweg, den sie noch vor ein paar Tagen abends gewandert war.

Die Sonne schien mittsommerhell. Es wurde heiß. Der Wald stand verschlafen. Einmal wandte sich Christiane: ein Duft streifte sie. Da sah sie die einsam blühende Linde.

Nun war sie in Wiesental. Mit der Bahn, mit dem Wagen, mit dem Auto kam die Trauergesellschaft.