»Du wirst nun bald für immer von Markburg weggehn?« fragte sie.
»Ja,« sagte er.
Sie wußte genug.
Er ging nach dem Osten zurück. Von Zeit zu Zeit würde er nach Wiesental zu Hardis Grab kommen und zur Mutter, aber sie würde ihn nicht mehr wiedersehen.
Mochte sein künftiges Schaffen nun so oder so ausschlagen – es gab ihm Halt und war seine Erlösung. Er würde über Hardis Opfer hinweg wieder lebendig werden.
Christiane dachte ihm nicht mehr so weit nach, ihre Gedanken kehrten vor den riesigen slawischen Feldern um – sie gab ihm die Hand, küßte Hanni und stieg in den Wagen.
Er fuhr auf und sah sie noch einmal an.
Sie winkte ihm leise zu.
Das war ihr Abschied. – – –
Spät abends kam sie in ihr Haus – drei Stunden war sie durch den Wald gefahren.