»Wer?«

»Ludwig.«

Hardi lachte kurz auf.

»Was denn –? Es geht ihm hier ganz gut. Es gibt genug andere, die sich in der häßlichen Polakei die Zähne ausbeißen können. Und auf etwas anderes kommt es doch nicht heraus. – 's ist doch kein Ziel dabei. Die Polen verteidigen nur ihr Recht und ihre Heimat. Das tut jeder Mensch, ich auch. Höre Christiane ... störe mich nicht darin – – rege mich nicht auf ... du weißt ... du weißt doch genug ...«

Sie brach in Schluchzen aus.

»Laß mich doch nur. Ich will Ruhe haben ... bloß Ruhe haben, nichts weiter. Was verstehst du denn davon ... Ich bin ganz verbraucht.«

Das Mädchen trat ein und gab ihr wieder Morphium.

Hardi weinte noch eine Weile, dann wurde sie stiller. Zuletzt sah sie versöhnt zu Christiane auf.

»Es war das Gewitter,« sagte sie.

Das Mädchen brachte sie zu Bett, Hardi schlief ganz allein.