»Wie geht es dem Fürsten?« fragte er darauf.
»Sie befinden sich heute wohler. Das Podagra hat Sie verlassen und Sie gedenken, mit Ihrer Gemahlin Ihrer Hoheit, der Prinzessin, heute einen Besuch abzustatten,« berichtete Henry.
»So werde ich mich beeilen müssen, damit ich sie empfangen kann. Wahrscheinlich wird der Fürst auch den Festlichkeiten beiwohnen?« — bemerkte der Prinz.
»Ich hörte, daß dies geschehen wird. Nach dem üblichen Festdiner wird im Palais französische Vorstellung und später eine Ballfestlichkeit sein« — fiel der in alle Dinge bei Hofe eingeweihte Leibdiener ein.
»Hast Du etwa erfahren, ob der Fürst nach mir verlangt hat?« fragte der Prinz nach kurzer Pause.
»Sie haben während Ihrer Abwesenheit sich zwei Mal nach Ihrer Hoheit erkundigen lassen.« —
Der Prinz trat ärgerlich mit dem Fuß auf und murmelte einige unverständliche Worte; alsdann fragte er, ob der Baron schon da wäre.
Henry wußte das nicht und begab sich in Folge dessen in das Vorgemach, dann kehrte er mit der Nachricht zurück, daß der Bezeichnete soeben angelangt sei.
Der Prinz befahl, den Baron sogleich zu ihm zu führen.
Als dieser eingetreten war und sich Henry entfernt hatte, bemerkte der Prinz in unmuthigem Ton: