»Wohin?«

»Ich habe den Befehl, Ihnen das zu verschweigen.«

»So werde ich Sie nicht mehr durch Fragen belästigen,« entgegnete Römer resignirt.

»So bitte ich, mir Ihren Arm zu reichen und sich von mir führen zu lassen.«

Der Graf erfüllte sein Verlangen, und nach wenigen Schritten erreichten sie einen Wagen, der sich, nachdem sie ihn bestiegen hatten, sofort in Bewegung setzte. Mit diesem zugleich brachen auch einige Reiter auf, die neben dem Wagen aufgestellt waren und diesen jetzt umgaben.

Der Graf vernahm das Getrappel der Pferde und erkannte sofort, daß er unter einer Bedeckung reiste.

Man hatte ihm den Mantel wieder umgelegt; er hüllte sich jetzt in denselben ein, lehnte sich in eine Ecke des Wagens und verharrte in seinem Schweigen.

Und in rascher Eile jagte das Gefährt durch die dunkle Nacht auf ungeebneten und vom Regen und Schnee aufgeweichten Wegen dahin.

Fünftes Kapitel.

Des Grafen Verschwinden konnte nicht lange verschwiegen bleiben.