»Der Ausweg ist zu erwägen. Ich will mir die Sache überlegen und Mariane seiner Zeit damit bekannt machen. Doch, wenn sie darauf eingehen sollte, bliebe doch noch die Frage zu beantworten, wer die Rolle des Gemahls übernehmen dürfte.«
»Ich glaube den Mann dazu gefunden zu haben.«
»Wer ist es?«
»Kapitän von Bieberstein, der uns so wesentliche Dienste geleistet hat.«
»Der Mann wäre gut und gefällt mir.«
»Befehlen Hoheit etwa, daß ich ihn sondire?«
»Sie können das immerhin thun. Ich bin dem Manne überdies verpflichtet und muß daran denken, ihm meine Dankbarkeit zu erkennen zu geben. Ich werde dafür sorgen, daß er hieher versetzt wird, und das Weitere findet sich alsdann,« entgegnete der Prinz und bemerkte nach kurzem Ueberlegen: »Es fällt mir ein, daß es am besten wäre, wenn Ihre Mutter Mariane mit dieser Angelegenheit bekannt machte. Die Frauen verstehen Dergleichen annehmlicher zu behandeln, und Ihre Mutter besitzt darin ein großes Geschick. Da sie mit Marianen auch in Briefwechsel steht, so läßt sich die Sache um so bequemer ausführen.«
»Wenn Sie befehlen, mache ich meine Mutter mit Ihren Wünschen bekannt.«
»Thun Sie das. Ihre Mutter ist eine aufgeklärte und verständige Frau, und ich brauche ihr daher nichts Näheres zu sagen.«
»Sie wird sich durch Eurer Hoheit Befehle sehr geehrt fühlen.«